Mein Jahresrückblick 2014

Gastartikel von Sven


Im heutigen Artikel werde ich Dir mein Jahr 2014 beschreiben, was ich erleben durfte, was ich lernen durfte und was die Erwartungen an 2015 sind. Zu Beginn kommt natürlich alles über den finanziellen Aspekt, danach der Rest.

 

Finanzen

Seit ich ca. 16 bin hatte ich ein gewisses Interesse an Aktien.Aber sobald ich jemanden danach gefragt habe, durfte ich mir nur anhören: „Das ist viel zu kompliziert, es ist nicht so einfach.“ Dies hat mich motiviert zu Lernen. Durch einen sehr guten, langjährigen Freund habe ich dann im Juni meinen ersten Zugang zur Aktienwelt gefunden. Bei ihm konnte ich sehr viel darüber lernen und mich weiterbilden, sodass ich endlich meine ersten Aktien gekauft habe.

Was Ausgaben angeht, habe ich mich auch groß verändert. Dieses Jahr wurden nur Reisen und Geschenke für Feiern gekauft. Für uns ist es ja wichtig, jetzt am Anfang des Weges zur finanziellen Freiheit, sich für eine gewisse Zeit im Verzicht zu üben - Was mir ehrlich gesagt recht leicht fällt. Mit diesem großen Ziel vor den Augen weiß man schließlich auch wofür man dies auf sich nimmt.

Ansonsten war ich für 4 Monate arbeiten bei einem Modegeschäft um zusätzliches Einkommen zu generieren, was mehr als wichtig ist, um mehr investieren zu können.

Finanzielles Fazit: Wer sich eine gewisse Wissensbasis angeeignet hat bezüglich des Themas Aktien, kann meiner Meinung nach in Aktien investieren. Man braucht auch nicht das große Geld, um starten zu können (Mein Aktiensparplan - 4 Vorteile von Wertpapiersparplänen). Lieber unperfekt starten, als perfekt zu zögern! Auf wie viel Du im Endeffekt verzichtest ist immer dir überlassen, hier musst Du dich keineswegs an mir orientieren.

 

Reisen/Persönlichkeit

Dieses Jahr war ich in Ägypten, Polen, Holland, Mexico,Nürnberg und Thailand. Es war sozusagen das Jahr der Reisen für mich. Man kann so viel Schönes entdecken. Die vielen verschiedenen Kulturen oder Landschaften. Für mich lohnt sich auf jeden Fall immer die Ausgabe der Reise. Solche Erfahrungen sind unbezahlbar, da man sie immer Revue passieren lassen kann. Wenn man z.B. eine Tour durch Thailand macht, kann man so viel von dieser Mentalität und Kultur erleben, was unglaublich schön ist. Mein Ziel ist auf jeden Fall jeden Kontinent der Welt bereist zu haben, da jetzt nur noch Australien und je nachdem wie man es sieht auch Antarktika fehlen. Dieses Erlebnis so viel unterschiedliches zu sehen, bringt einen auch immer wieder zum Nachdenken. In Mexico sah ich unter anderem einen Mann, der den ganzen Tag an einer Geschwindigkeitsschwelle eines kleines Dorfes saß, um Wassermelonen zu verkaufen oder dass in Thailand die Menschen alle in 1-2 Zimmer wohnen direkt an der Straße und dennoch scheinen sie glücklich zu sein.

Somit kommen wir auch schon zum fließenden Übergang was die Persönlichkeit angeht.

Wenn man durch solche Schwellenländer reist und die Menschen sieht, muss man die Meisten echt bewundern wie aufgeschlossen und freundlich sie sind. Auch wenn sie mal kein Englisch verstehen, versuchen sie dir eigentlich in 99% der Fälle dennoch zu helfen. Genau so sieht es mit der Art der Menschen aus, ich muss sagen, die Leute sehen viel fröhlicher aus, obwohl sie aus unserer Sicht vermutlich in schlechteren bis schlechten Verhältnissen leben. Anscheinend sind sie dennoch glücklich mit dem was sie haben und was der Tag für sie bereit hält, natürlich gibt es auch „Ausnahmen“, die ich jedoch noch nicht gesehen habe.

Nun eine kurze Auflistung von ein paar Büchern die ich dieses Jahr gelesen habe:

Du bist, wen du kennst – Porter Gale

Die Gesetze des Denkens und Glaubens – Dr. Joseph Murphy

Alles wird schwer bevor es leicht wird – Marc Gassert

Unverkäuflich – Stefan Krücken

Der Alchemist – Paulo Coelho

Die Gesetze der Gewinner – Bodo Schäfer.

 

Diese Bücher haben mir so unglaublich viel beigebracht, sodass ich in dem Artikel heute nur die mir wichtigsten Sachen beschreiben werde. Für mich haben sie einen großen Nutzwert gehabt. Unter anderem liest man Geschichten aus denen man lernen soll, wie in Kindertagen oder man lernt woher ein bestimmtes Denkmuster kommt. Ich zum Beispiel bin ein relativ ungeduldiger Mensch und habe gerne Sachen sofort, egal was es ist. Durch die Bücher konnte ich unter anderem mehr Geduld bekommen und meine Sicht darauf verändern. Wie oft ärgern sich die Leute wenn sie die Bahn verpassen, ich habe das auch oft getan, mittlerweile genieße ich es dann einfach in der frischen Luft zu stehen. Es bringt einem ja absolut nichts sich zu ärgern, klar kommt man zu spät, aber kommt man dadurch schneller zur Arbeit/Uni oder wohin auch immer. Genau so ist es auch mit der Schuldfrage. Viel zu oft geben wir diesem und jenem die Schuld, dadurch geben wir aber die Macht ab. Man kann eben nicht alles steuern oder nicht beeinflussen wie etwas abläuft, aber immer noch wie wir darüber denken und wie wir uns dann Verhalten.

Reise + Persönlichkeitsfazit: Reise so viel es Dir möglich ist. Du wirst immer um viele Erfahrungen und Eindrücke reicher nach Hause kommen. Man kann auch unter anderem etwas über sich lernen, wenn man sich die Zeit nimmt nachzudenken und komplett abzuschalten. Es gibt eigentlich nichts besseres, als sein Geld für Erfahrungen auszugeben. Davon hat man, wie ich finde am meisten und es hält sozusagen für immer. Lese/Lerne wann immer Du kannst. Was lebt das wächst, somit müssen wir uns immer weiterbilden und man kann nie genug über sich selbst wissen, um noch glücklicher zu werden. Wer sich selbst kennt, kann viel verändern.

 

Schule/Studium/Ausbildung

Dieses Jahr war für mich Schluss mit der Schule, ich habe im März dieses Jahres erfolgreich mein Abitur bestanden. Mein Ziel war es dann ab September gleich zu studieren, da ich mich aber jedoch viel zu spät informiert habe, habe ich es komplett verpennt und somit muss ich bis mindestens nächstes Jahr warten. Ich möchte dann auf jeden Fall BWL studieren wie Du schon weißt, da mich dieses wirtschaftliche Denken extrem anspricht und interessiert. Dadurch, dass mir die Uni nicht zu sagt mit ihrer Anonymität und den großen „Klassen“ habe ich mich für ein duales Studium an einer Hochschule entschieden, da ich es lieber habe wenn sich jeder kennt und ich auch mal einfach in der „Vorlesung“ etwas fragen kann, wie in der Schule eben. Da ich jetzt bis nächstes Jahr warten muss, habe ich mich für ein Praktikum entschieden, um mich dennoch irgendwie weiterbilden zu können. Deshalb mache ich nun mein Praktikum bei Kolja und konnte auch schon einige Aspekte eines Entrepreneuer kennen lernen.

Schulfazit: Selbst wenn Du kein Bock auf Schule hast, gib dennoch dein Bestes, um den best möglichen Abschluss zu erhalten und später mehr Türen offen zu haben. Sei immer offen für Neues und lasse dich darauf ein.

 

Erwartungen 2015

Was Finanzen angeht möchte ich auf jeden Fall ein paar mehr Aktien im Depot haben. Ich will das Value-Investing für mich nutzen und dadurch mehr Rendite erzielen. Generell einfach mehr über Aktien lernen und wissen. Bezüglich der Reisen will ich nächstes Jahr auch wieder so oft wie möglich weg und Neues sehen, bzw. erleben. Zur Persönlichkeitsentwicklung werde ich natürlich noch mehr Bücher lesen und mich weiterbilden. Das Studium will ich selbstverständlich auch so schnell wie möglich starten, also wenn es klappt, dann ab Herbst 2015.

 

Hiermit wünsche ich Dir schonmal ein frohes Neues Jahr. Nur das Beste, viel Gesundheit und das 2015 noch besser als 2014 wird.

Sven

 

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