Finanzielle Freiheit vor dem 30. Geburtstag? Vermeide sinnlosen Konsum

Gastartikel von Sven

Mir fällt immer wieder auf, wie viel Geld in meinem Umfeld für Sachen ausgegeben wird, welche wie ich finde eher Verschwendungen sind. Ich selbst habe zum Beispiel vor ca. 3 Jahren angefangen Blu-Ray Steelbooks zu sammeln, ich musste so gut wie jedes Neue haben. Mit der Zeit hat sich diese Industrie immer mehr zum schlechten verändert, was damals noch als exklusiv galt wurde immer mehr zur Massenware, somit verging mir die Lust an dieser Sammelleidenschaft. Besonders nach einem Unfall, der ein einschneidendes Erlebnis war, merkte ich immer mehr was wirklich wichtig war...

 

Ich will jetzt keinen Moralapostel spielen oder jemanden von Euch verurteilen, ich war damals selbst oft auf Partys und habe auch Alkohol getrunken, aber nachdem ich mehr und mehr auf meine Gesundheit Wert lege, merkte ich das der Alkohol einer dieser sinnlosen Konsumgüter ist wie auch die Zigaretten zum Beispiel, die viele auf Partys dazu konsumieren. Wenn man sich nur mal ausrechnet wie viel Geld man spart, wenn man es zur Seite legt ohne erstmal an den Gedanken der finanziellen Freiheit, kommt bei dem anderen schon eine Menge zusammen.

 

Mein (sinnloses) Hobby

Auf alles soll jetzt nicht verzichten werden und auf jeden Cent geachtet, aber muss man wirklich oft Essen gehen oder jedes Wochenende feiern? Meiner Meinung nach nicht. Man kann ja anfangen sich Gedanken zu machen mit einer Liste über alle seine Ausgaben über das Jahr verteilt, dies half mir besonders einen ersten Überblick zu bekommen in was mein ganzes Geld floss und nun fließt. So eine Excel Datei am Besten, sei jedem ans Herz gelegt. Überlege Dir auch mal ob ein Handy- Vertrag wirklich notwenig ist. Ich selbst habe „nur“ eine Prepaid Karte mit kostenlosen 100MB im Monat und komme damit super klar. Darauf sind vielleicht 10€ am Anfang des Jahres aufgeladen worden und bis heute kaum etwas verbraucht, da ich viel über Whatsapp kommuniziere. Darüber hinaus spielen wir Jüngeren auch oft mit dem Gedanken von einem neuen Smartphone. Rechnet mal nach wie viel Geld dafür draufgeht, immer das Neuste zu haben, da habe ich auch entschieden meins zu benutzen bis es kaputt geht.

Deshalb lebe ich nun danach, wenn ich Geld ausgebe dann für ein Erlebnis oder eine Reise, denn davon habe ich Erinnerungen die für immer da sind und nicht eine Gegenstand der kurze Freude bringt die nach einiger Zeit verblasst.

Wir müssen eben für den Anfang auf manches „verzichten“, dem Einen wird es schwerer fallen als dem Anderen keine Frage, aber wenn wir überlegen was aus dem Geld wird das wir in Aktien anlegen und für welchen Zweck, ist das doch ein tolles Gefühl oder nicht?

 

Eine ganz einfache Rechnung:

Wir sparen pro Monat, sagen wir mal 20 Euro, was auf das Jahr gerechnet 240 Euro sind.

Mit diesen 240 Euro werden Aktien gekauft, minus einer Transaktionsgebühr für den Kauf von ca. 10 Euro, sind Wir bei 230 Euro angelegten Geld in Aktien. Wenn diese durchschnittlich, ohne Dividende erstmal, im Jahr ca. 7% zulegen, sind wir nach 10 Jahren bei 452,44 Euro. Das heißt im Klartext wir haben innerhalb von 10 Jahren unser Geld fast verdoppelt, also wenn das nichts ist. (Die Steuern habe ich jetzt mal kurz nicht berücksichtigt, weil sie bei einem so geringen Betrag noch nicht anfallen).

 

Fazit

Wir sollten uns überlegen, ob wir etwas wirklich brauchen oder ob diese Ausgabe eher „unnötig“ ist. Wenn Du finanziell frei werden willst, musst du dich wohl oder übel mit dem Thema Aktien auseinander setzen, da diese momentan (und in Zukunft) die beste Geldanlage sind. Auch wenn viele ihr Geld noch auf einem Sparbuch oder Tagesgeldkonto parken, mit Zinsen von 1-2%, welches von der Inflationen aufgefressen wird.

Deshalb muss man nochmal sagen, dass Aktien für Anfänger geeignet sind, wenn sie sich mit dem Thema befasst haben und nicht wahllos ihr Geld investieren. Ganz wichtig noch zum Schluss, dass du dir am besten noch einen Nebenjob suchst, neben deiner Ausbildung/Studium um mehr Geld verdienen zu können, was du dann anlegen kannst. Dies macht mehr Sinn als wie im oben genannten Beispiel, da wir dann nicht prozentual so viel an Gebühren erstmal wieder erwirtschaften müssen, bevor wir überhaupt Gewinn einfahren.

 

(Nachtrag von Kolja Barghoorn):

Danke für den Artikel Sven. Ich sehe es ähnlich wie du. Im Grunde sieht man sich täglich mit einer Vielzahl von Konsum-Entscheidungen konfrontiert:

-neues Smartphone

-neuer Handy- Vertrag

-Auto finanzieren

-Der leckere Café Latte morgens bei Starbucks vor der Arbeit

-3 weitere Nahrungsergänzungen zum Muskelaufbau...

Es geht hier nicht um Konsumverzicht, sondern um eine Entscheidung.

Willst du dich dafür entscheiden, finanziell frei zu werden? Dein Leben zu genießen unabhängig vom Chef, von den Eltern und vom Arbeitsamt? Arbeiten und Leben wo du willst?

Das bedeutet ein paar Jahre hart und intensiv dafür zu arbeiten, um dann den Rest des Lebens tun und lassen zu können was du willst. Wenn du diese Frage mit "Ja" beantwortest, dann solltest du für 5-10 Jahre deinen täglichen Konsum überdenken und auf das Maß reduzieren, welches es dir erlaubt dir ein finanzielles Polster aufzubauen. Wie du das machst erfährst du in weiteren Artikeln unseres Blogs.

 

Warum ich mit 19 angefangen habe zu Investieren

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Kolja Barghoorn - Aktien mit Kopf

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